Alle Beiträge von Hans Koller

museumdietu bleibt geschlossen…..

Wegen der aktuellen Lage der Coronavirus-Pandemie mit der grossen Ansteckungsgefahr und des sehr strengen Schutzkonzeptes für Museen, bleibt das Dietler Dorfmuseum am Öffnungstag, Samstag, 28. November 2020 geschlossen.

Wir danken Ihnen für das Verständnis und werden Sie hier informieren, wenn das Museum wieder offen ist.

museumsdietu ist am Samstag, 26. September 2020 offen

Der Vorstand hat beschlossen, dass das museumdietu am Öffnungstag, Samstag, 26. September 2020, von 13.30 -16.30 Uhr geöffnet wird. Aber es müssen wegen des Coronavirus die entsprechenden Schutzmassnahmen eingehalten werden. Das heisst, Händedesinfektion, Maske tragen, Namen in Liste eintragen, Abstand halten, usw…..

Trotzdem freuen sich die Betreuer auf Besucherinnen und Besucher, denn es gibt immer wieder Neues zu sehen.

Stammbäume der “Häfliger” und “Huber Vesters” erstellt

Albert und Helena Häfliger-Huber haben sich zu richtigen Familienforschern entwickelt. Wer sich schon mal über die Vorfahren seiner Familie interessierte der weiss, welch immense Arbeit und Durchhaltewille dieses Hobby erfordert. Solche Forschungen sind auch ein gutes Hirn-Training, welches sich der 78 jährige Albert und die 75 jährige Helena zu Nutze machen.

Vor einigen Jahren begannen Albert und Helena den Stammbaum ihrer grossen Dietler Familie «Häfliger Seppi, Bauze, Bärts» zu erforschen. Albert trug die Daten zusammen und Helena tippte als versierte PC-Fachfrau die vielen Namen und Daten in den Computer. Bei all diesen Forschungen kam viel Interessantes und Überraschendes ans Tageslicht. Nach Abschluss der Forschungsarbeiten im Jahre 2015, wurden die vielen Familienstämme zusammengefasst und es entstand ein grossartiges 71 seitiges Werk. Gedruckte Exemplare können bei ihnen bezogen werden.

Kaum war der Häfliger-Stammbaum fertig, packte sie wieder die Neugier und sie begannen die häufige Dietler-Familie «Huber» zu erforschen. Besonders interessierte sie der Übername Huber «Vesters», welchem Helena entstammt. Einer ihrer Vorfahren hiess zum Vornamen «Silvester». Solche Übernamen gab es früher bei grossen Familien oft, damit man sie besser voneinander unterscheiden konnte. Doch dies ist ein anderes Thema, welchem man nachgehen könnte.

Nun sind Albert und Helena auch mit dem erforschen des «Huber Vesters»-Familienstamm fertig. Auch diesmal wurden die vielen Familienstämme zusammengefasst und es entstand ein grossartiges fast 50 seitiges Werk. Gedruckte Exemplare können bei ihnen bezogen werden. Ein grosser Dank an Albert und Helena Häfliger-Huber für ihre Forschungsarbeiten! Je ein Exemplar dieser gedruckten Familien-Stämme ist auch im Dorfmuseum.

Auf jeden Fall können Albert und Helena viel über ihre weitverzweigten Familien und Vorfahren erzählen und die Forschungen sind eigentlich nie fertig. Hier in Grossdietwil und an anderen Orten gibt es noch viele «Häfliger» und «Huber» Familienstämme die erforscht werden können.

01 Albert u Helena Häfliger-Huber

Helena und Albert Häfliger-Huber mit ihren erforschten Familienstämmen

museumdietu bleibt geschlossen

Wegen der aktuellen Lage der Coronavirus-Pandemie mit der grossen Ansteckungsgefahr und des sehr strengen Schutzkonzeptes für Museen, bleibt das Dietler Dorfmuseum am Öffnungstag, Samstag, 30. Mai 2020 geschlossen.

Wir danken Ihnen für das Verständnis und werden Sie hier informieren, wenn das Museum wieder offen ist.

11. Generalversammlung

Die 11. Generalversammlung fand am 13. Februar im Gasthaus Löwen statt. 24 Personen waren anwesend. Die gut vorbereitete Versammlung ging rasch über die Bühne. Die Vereinskasse steht auf soliden Beinen. Der ganze Vorstand wurde mit grossem Applaus wieder gewählt.

„Stobete“ im Gasthaus Löwen 1979

Im Anschluss an die GV zeigte Albert Häfliger wieder ein historisches Dokument. Wer weiss noch, dass im Jahre 1979 das Schweizer Fernsehen im Gasthaus Löwen war? Damals wurde dort die „Stobete“ mit Musik, Gesang, Erzählungen und traditioneller Küche aufgenommen und dann im Fernsehen gezeigt. Diese Fernsehsendung wurde nun digitalisiert und konnte gezeigt werden. Alle Anwesenden waren begeistert von der damaligen Musik, den Erlebnissen und Geschichten, die erzählt wurden. Der 45 minutige Film kann an Öffnungstagen auch im Museum angesehen, oder bezogen werden.

Anschliessend blieb viel Zeit für einen gemütlichen Abend mit interessanten und lustigen Gesprächen.

Geschichte von Grossdietwil

Die reichhaltige und interessante Geschichte von Grossdietwil ist in mehreren Büchern festgehalten. Nun hat das Vorstandsmitglied Louis Henseler eine Zusammenfassung auf zwei Seiten erstellt. Sie kann hier in der Homepage im Order: “Körperschaften -> Gemeinde Grossdietwil” angesehen und gelesen werden, unter dem Titel “Geschichte von Grossdietwil”.

Öffnungszeiten 2020

Die Öffnungstage im 2020 sind an folgenden Samstagen: 25. Januar / 28. März / 30. Mai /  26. September / 28. November, jeweils von 13.30 – 16.30 Uhr.  Bitte merken Sie sich die Daten. Auf Voranmeldung kann das Museum auch ausserhalb der Öffnungszeiten besucht werden. Anfragen bitte an Präsident Fredy Zettel, Tel. 062 927 11 70, oder Hans Koller, Tel. 062 927 27 89

Die Museumsbetreuer freuen sich auf viele und interessierte Besucher. Sie haben Zeit und begleiten Sie gerne durch das Museum. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken und daraus entstehen jedes Mal interessante Gespräche.

11. Generalversammlung, Donnerstag, 13. Februar 2020

Liebe Vereinsmitglieder

Die ordentliche 11. Generalversammlung ist am

Donnerstag, 13. Februar 2020, um 20.00 Uhr im Gasthaus “Löwen” Grossdietwil

Alle die im Jahre 2019 den Mitgliederbeitrag eingezahlt haben, werden herzlich per Brief zur GV eingeladen.

Nach der GV wird ein Zeitdokument aus dem Jahre 1979 gezeigt:

“Stobete im Löwen”, Grossdietwil. Die musikalische, kulinarische und geschichtliche  Fernsehsendung wurde zum Videofilm kopiert und kann auch im museumdietu angesehen werden.

Schreibkünstler zu Besuch

Bis 1920 wurde in allen Schulen, Staats- Gerichts- und Gemeindekanzleien und überall die sogenannte “Alte deutsche Schrift”, auch “Kurrent-Schrift” genannt, angewendet. Bis ca. 1970 musste diese Schrift noch in den Oberstufenschulen gelernt werden, doch man hat sie dann bald wieder vergessen.

Nun gibt es  Schreibfreudige, welche diese Kurrent-Schrift als Hobby in ihrer Freizeit schreiben. Auch Paul Schärli macht dies und hat Ende September im museumdietu mit seiner eigenen Feder und Tinte, mit absolut ruhiger Hand und schön geschwungenen Buchstaben und Wörtern einen kurzen Text geschrieben. Es sieht aus wie gedruckt!

DSC_0017

Paul Schärli beim Schreiben der Kurrent-Schrift

Ein Zeugnis dieser Schreibkunst aus alter Zeit ist im Dorfmuseum vorhanden. Vor 140 Jahren mussten an der Schule Eppenwil die Schüler jedes Jahr eine Kurrent-Schriftprobe in Form eines kurzen Textes auf ein Blatt schreiben, ohne Fehler und ohne Tintenklecks. Beim Schreibtext steht auch der Name des Schülers/Schülerin. Der damalige Lehrer hat die Schriftproben zu kleinen Büchlein gebunden und aufbewahrt. Mehrere dieser Schreibbüchlein von 1880-1890, können im museumdietu angesehen werden.

DSC_0009

Im Museum zu Besuch waren auch Martha und René Vögtli-Lingg und erzählten Albert Häfliger von ihren neuesten Familienforschungen

 

45 Brändfälle in 100 Jahren in Grossdietwil

Robert Huber hat in seiner Dorfchronik unter vielen anderen Informationen, auch alle Brandfälle von 1850 – 1957 festgehalten und ausführlich beschrieben. Das museumdietu hat nun diese Brandfälle in einer kurzen Schrift mit den wichtigsten Informationen auf wenige Seiten zusammengefasst und zwar mit den Stichworten: Wann, Wo, Wie, Brandursache, damalige Besitzer. Die Broschüre kann im museumdietu angesehen werden.